Zu hoch gestapelt…

Ein Gastbeitrag

Ein Warenlager in der thüringischen Provinz. Kragarmregale, ca. 20m hoch, bestückt mit Gitterboxpaletten säumen die Wände.
Am wichtigsten scheint der Leitung, dass sämtliches Papier in die Nähe des Büros gelagert wird. In dem Betrieb läuft noch alles über die Schriftform, das Internet scheint noch nicht entdeckt. Da die Leitung gerne Vorrat hat, wird jedes Jahr etwas mehr Papier bestellt und nicht in den unteren Ebenen, sondern in der obersten gelagert. Papier ist aber ein tückischer Stoff, scheint es als einzelnes Blatt so leicht, aber 12.000 Blätter in DIN A0 (oder 200.000 in DIN A4) -die leicht über die Jahre zusammenkommen- bilden etwa einen Kubikmeter und wiegen eine Tonne.

Zusammen mit den Akten in der obersten Ebene war es dann zuviel: Metallteile des Regals knickten selbst zusammen wie Papier, brachen aus und versperrten den Weg. Hier gab es noch keinen Personenschaden, wohl aber, als das Personal versuchte den Schaden eigenmächtig zu reparieren. Essenz: Ein Schienbeinbruch und zwei mal leichte Blessuren an Kopf und Hals von Angestellten. Lagerung hat seine Tücken – und der Weg zum Spezialisten kommt am Ende zumeist günstiger als ungeplante Ausfälle.

Was zusätzlich zu bedenken ist, gibt´s unter sigeko.de>

http://www.sigeko.de/f5-edit/?domain=www.sigeko.de&ebene=3237&fuseaction=artikel&show=detail&artikel=11969

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