BASF-Explosion: Sicherheitsversagen mit Ansage

Die Explosion am 17.10.2016 im Ludwigshafener BASF-Werk ist ein Schreckensszenario, wie man es sich und anderen nie wünscht. Keinem – ob betroffen als Geschädigter, als Kollege oder als Hilfskraft. Und dennoch trägt die BASF für die jüngste Explosion die größte Verantwortung selbst – durch deutliche und bewusste Ignoranz frühzeitiger Hinweise.

Den Betroffenen gilt unser Mitgefühl. Insbesondere die Hinterbliebenen der Opfer und auch die überlebenden Opfer selbst, werden eine sehr schwere Zeit vor sich haben, für die man ihnen alles Gute wünscht.

Aus Sicht der Katastrophenentstehung und -Bewältigung, war dieses Ereignis nicht mal eine Frage der Zeit. Bereits 2014/15 wurden BASF-Interne Führungskräfte auf Manager-Ebene von exakt derartigen Gefahren in kaum vorstellbarem Umfang unterrichtet – via E-Mail, persönlich im Gespräch und auf Meetings. Eingeleitete Maßnahmen zur Gefährdungskompensation wurden vereitelt – auch von der jetzt betroffenen Feuerwehr selbst.
2016 wurde der geschäftsführende Vorstand der BASF -namentlich Dr. Bock- an die durchgreifend erhobenen Sicherheits-Defizite erinnert. Mehrfach – mit nachdrücklicher Vehemenz. Wieder leugnete man den Zustand von Anlage, Abläufen & Kompensationsmaßnahmen. Leider mit einem jetzt eintretenden, traurigen Ergebnis.

Die Gefährdungen wurden sogar über die Landespolitik bis hin zur Politik auf Bundesebene eskaliert…

Lesen sie den groben Ablauf einer von Fachleuten prognostizierten und mutmaßlich vermeidbaren Katastrophe:

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